Folgen der Unterernährung
Nicht nur der Sudan (Afrika) – alle Entwicklungsländer sind von Armut und Hungersnöten bedroht. Mädchen und Frauen leiden besonders darunter: Fast 70 Prozent der ärmsten auf der Welt sind weiblich. Mädchen bekommen weniger zu essen als Jungs und werden seltener – wenn überhaupt – zum Arzt gebracht.
Mädchen werden mehr beansprucht zum Beispiel in der Schwangerschaft, doch selbst da bekommen sie nur wenig zu Essen. In diesen Ländern sind Mädchen nicht viel wert, deshalb wird bei ihnen auch am Essen gespart.
Mädchen und Frauen leisten zwar zwei drittel der Weltarbeit, bekommen aber nur knapp zehn Prozent des globalen Einkommen. Viel kleine Mädchen essen Dreck von der Straße um überhaupt etwas zwischen die Zähne zu bekommen, alle leiden unter massiver Unterernährung. 
Die kleine Bessie (1) aus Liberia wiegt nur 4,8 Kilo (zum Vergleich: Ein Neugeborenes bei uns wiegt rund 3,5 Kilo). Durch Unterernährung hat sie keine Muskeln in den Beinen entwickelt.
UNICEF setzt sich dafür ein, dass die Mädchen ein Dach über den Kopf bekommen und etwas zu essen. Es gibt mehrere kleine Organisationen die sich um die Kinder auf der Straße kümmern, aber oft fehlt auch diesen Gemeinschaften das Geld um mehr als 10 Kindern zu helfen.
Wenn die Familien der Kinder kein Geld haben, gehen die Kinder arbeiten – oft mit dem Ziel sich von dem Geld Klebstoff zu kaufen. Das ist eine häufige Art von Selbstmord in der „dritten Welt“. Die Kinder denken nicht an sich, sondern daran ihren Familien zu helfen – so nach dem Motto: „Wenn ich nicht mehr bin, kann meine Familie sich um die anderen kümmern“.
Das Mädchen kümmert sich um ihren kleinen Bruder; Sie leben auf der Straße

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