Säureopfer. 2 Mädchen (unter 10 jahre) mit entstelltem Gesicht.
Die meisten Säureattentate werden in Süd- und Südostasien, Nigeria, Uganda, Pakistan, Afghanistan, Irak, Iran, China, Türkei und Bangladesch verübt.
Jedes Jahr werden in Bangladesch Hunderte von Mädchen Opfer von Attacken mit ätzender Säure. Die Täter sind immer Männer. Ihre Gründe sind unterschiedlich: Abweisung durch das Mädchen, Verweigerung von Sex, Ungehorsam oder Streit über Mitgift und Besitz.
Seit 1999 wurden ca. 3.000 Menschen Opfer von Säure Anschlägen. 2009 wurden 100 Mädchen damit zum teil schwer verletzt. Säureattentate sind eine schwere Form von Gewalt. Wenn die Männer sehen wollen wie sie Mädchen quälen, zwingen sie sie die Säure zu trinken.
Männer finden, dass die Frauen weniger Wert sind als Männer und sich ihnen unter zu Ordnen haben. Wenn Männer zurückgewiesen werden, betrachten sie das als Demütigung und wollen sich mit dem Attentat rächen, wenn die Frau zum Beispiel den Heiratsantrag nicht angenommen hat. Die Attentäter wollen das Mädchen nicht töten, sonder bestrafen, so nach dem Motto: „Wenn du schon nicht mir gehörst, soll dich auch kein anderer mehr wollen!“
Wenn es Streit zwischen zwei Männern gibt, zerstört einer einfach das „Eigentum“ - die Frau – des anderen. Viele Frauen werden verstoßen, wenn der Mann die Frau nicht mehr schön findet. Die meisten Frauen schaffen es nach diesem Attentat nicht mehr ein normales leben zu führen oder den Männern jemals wieder zu
vertrauen. Auch ihre Freunde werden oft nichts mehr mit ihnen zu tun haben wollen, da sie gebrannt-markt wurde und nun als „abgelegt“ gilt.
Eine Frau mit entstelltem Gesicht, sie ist auf dem rechten Auge blind.
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