Jährlich werden etwa 9.5 Milliarden Euro Umsatz mit Kinderprostitution und Pornografie gemacht.
In Lastwägen werden vor allem in Europa Menschen illegal über Grenzen geschmuggelt, oft sterben sie dabei, indem sie ersticken, verdursten oder tot gequetscht werden. In Bangladesch ist das Durchschnittsalter einer Prostituierten 13 Jahre. In Kenia sind rund 1.500 Prostituierte jünger als 12. In Südafrika sind 15.000 unter 14 Jahren.
Ein Prostituiertes Mädchen mit einem Kunden; im Hintergrund warten weitere mädchen auf "Kundschaft"
Die meisten Kunden kommen aus reichen Ländern wie Amerika und Deutschland. Viele Zuhälter setzen ihre Prostituierten unter Drogen, um sie kontrollierbar und willenlos zu machen. Andere greifen selbst zu Drogen, weil sie ihre Situation nicht verkraften.
Sie sind gefangen in einem Teufelskreis: Sind sie abhängig, brauchen sie Geld für Drogen, deshalb gehen sie auf den Strich um zu verdienen und nehmen wieder Drogen. Sind sie in den Händen von Zuhältern, ist es fast unmöglich ihnen wieder zu entkommen.
Prostituierte Mädchen werden geschlagen, gequält und isoliert. Sie werden in kleine räume gesperrt und bekommen nicht einmal Geld für ihre „Dienste“. Die Zuhälter erreichen so, dass die Mädchen nicht weglaufen können. Die Prostitution ist für viele Mädchen und Frauen die Endstation. Wenn die Mädchen nicht das tun, was der Freier von ihnen will, werden sie geschlagen, von ihm oder dem Zuhälter.
Nur sehr wenige schaffen den Ausstieg aus den Geschäft. Sie hatten Unterstützung von UNICEF, die ihnen half einen Schulabschluss und eine Ausbildung zu machen. Wenn es nötig war bekamen sie auch einen Psychologen zur Seite gestellt.

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